Keramikteilkrone des Tages (2)
Das Foto zeigt die Keramikteilkrone an Zahn 46 unmittelbar nach dem Einkleben mit Variolink II.

(Zahntechnische Arbeiten: Dieter Steinborn, Würzburg)
Das Foto zeigt die Keramikteilkrone an Zahn 46 unmittelbar nach dem Einkleben mit Variolink II.

(Zahntechnische Arbeiten: Dieter Steinborn, Würzburg)
Dieser Zahn wurde erfolgreich endodontisch behandelt (Wurzelkanalbehandlung). Zur langfristigen, bakteriendichten und mechanisch stabilen Versorgung haben wir eine Keramikteilkrone eingegliedert. Das folgende Bild zeigt die Anprobe unter Kofferdam:

Eingekebt sind die Übergänge von Keramik (e.max Press) zu Zahn kaum noch zu sehen:

Die Passung der Restoration ist ausgezeichnet, die Zahnfarbe wurde gut reproduziert und die Gestaltung ist anatomisch korrekt. (Zahntechnik: Dieter Steinborn, Würzburg)
Die Patientin stellte sich u. a. mit dem ästhetischen Problem des schief stehenden Schneidezahnes 11 vor. Wir haben über die kieferorthopädische Behandlungsmöglichkeit aufgeklärt. Die Patientin wollte eine Korrektur der Fehlstellung mit Hilfe einer Keramikteilkrone.
Das ist das Ergebnis:

Das war die Ausgangssituation:
(1)

(2)

Das Röntgenbild zeigt die alten Versorgungen (alio loco). Unter der Teilkrone an Zahn 17 war Karies und die Krone 15 hatte nach distal einen Randspalt. Die Wurzelkanalfüllung an 15 war zudem insuffizient und der Zahn machte Beschwerden.

Das folgende Foto zeigt die alte Situation. Man erkennt an der Krone den unschönen grauen Rand und die zu helle, und im Ton zu gelbe Farbe der Keramik.

Wir haben zunächst die Wurzelkanalbehandlung an Zahn 15 wiederholt und anschließend die Zähne 17 und 15 mit Vollkeramikrestaurationen versorgt.

Der Zahn war mit einer zu großen Amalgamfüllung versorgt. Durch die vielfach wiederholte Belastung der Amalgamfüllung beim Kauen und Zusammenbeißen wurde die Restauration breit gedrückt und die nur noch dünne Zahnaußenwand ist weggebrochen.
Wir haben das Amalgam vollständig entfernt und den Zahn mit einer Keramikteilkrone aus e.max Press versorgt. Hier sieht man die Keramikrestauration bei der Anprobe:

Das folgende Bild zeigt die Keramikrestauration unmittelbar nach dem Einkleben.

Die Kaufläche ist physiologisch richtig mit konvexen Kontaktflächen gestaltet und schön modelliert. Die bräunliche Bemalung der Fissuren ist kunstvoll und wirkt natürlich. Die Kontrolle nach Entfernung der Kleberreste ergab eine einwandfreie statische und dynamische Okklusion und der Approximalkontakt war perfekt. (Zahntechnik: Labor Dieter Steinborn)