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Keramikteilkrone des Tages (1)

Die Patientin stellte sich mit Schmerzen im Oberkiefer, links hinten vor. Diagnostisch ergab sich eine angebrochene Zahnwand zur Gamenseite an Zahn 26 (Infraktion). Als Ursache könnte man die zu große, insuffiziente Plastikfüllung vermuten.

26-Zahnwand-angebrochen

Wir haben die angebrochene Wand und die insuffizente Plastikfüllung entfernt und den Zahn mit einer Keramikteilkrone aus e.max Press versorgt. Hier das Foto der Keramikrestauration bei der Anprobe unter Kofferdam:

Keramikteilkrone-26-Anprobe

Dieselbe Keramikteilkrone unmittelbar nach dem Einkleben mit Variolink II aufgenommen:

Keramikteilkrone-26-eingeklebt

Die Ansicht der Keramikteilkrone von palatinal; man kann die durch Keramik ersetzte abgebrochene Wand erkennen:

Keramikteilkrone-26-eingeklebt-palatinal

Die Patientin ist jetzt beschwerdefrei und der Zahn hat eine günstige Prognose.

Zahnwand angebrochen

Die Patientin stellte sich als Neuaufnahme mit Schmerzen am Zahn 26 vor. Die Angaben der Patientin waren sehr genau auf den Zahn bezogen. Die Beschwerden traten nicht spontan, sondern nur beim Kauen und bei Heiß und Kalt auf. Der Zahn reagierte bei der Untersuchung auf Kälte und war klopfempfindlich. Nach Angabe der Patientin wurde der Zahn erst vor 6 Monaten mit einer Kunststofffüllung versorgt. Davor wäre auch schon eine Kunststofffüllung in diesem Zahn gewesen.

Auf dem Röntgenbild erkennt man eine sehr ausgedehnte Restauration, die bis in die Nähe der Pulpa reicht.

Wandfraktur-bei-Plastikfuellung-roentgen-w

Auf den Fotos kann man die Ursache der Beschwerden erkennen. Ein Teil der palatinalen Wand des Zahnes ist angebrochen.

(1)

Wandfraktur-bei-Plastikfuellung-1

(2)

Wandfraktur-bei-Plastikfuellung-2

(Detail aus 2)

Wandfraktur-bei-Plastikfuellung-2-Detail

Wir werden den Zahn mit einer Keramikteilkrone versorgen.

Wurzelkanalbehandlung des Tages

Zahn 15, keine Reaktion auf Kälte, unempfindlich bei Klopfen

Ausgangsröntgen zeigt Entzündung mit leichter Knochenauflösung im Bereich der Wurzelspitze und pulpennahe Füllung mit insuffizientem approximalem Füllungsrand. (Weitere Befunde sind die Zahnzwischenraumkaries 16 distal und 17 mesial.)

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nach der Wurzelfüllung beider Kanäle in zwei Projektionen:

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