Approximalkaries = Karies „zwischen“ den Zähnen
Hier führten leichte Beschwerden und die Röntgenaufnahme zur Diagnose:
Von außen war nicht viel zu sehen:
Aufgebohrt sieht man die Zahnfäule (= Karies):
Wir haben nach Exkavation den Defekt mit Komposit verschlossen:
Karies zwischen den Zähnen
Hier das Foto am Ende der Behandlung, Nichts zu sehen am linken Zahn, am rechten eine alte Füllung, nicht schön, aber funktioniert noch.
Der linke Zahn hat eine unsichtbare Kompositfüllung. Warum hat er die? Ganz einfach, der Zahn hatte ein Loch. Von außen konnte man das zunächst kaum ahnen:
Mit ein bisschen Erfahrung sieht man allerdings verdächtige Tranzparenzen. Während der Behandlung stellt sich die Zahnzwischenraumkaries dann wie folgt dar:
Knirschen nach links und Schlifffacetten
Der Patient stellte sich mit muskulären Beschwerden im Bereich der Kiefer- und Halsmuskulatur vor. Auffällig sind die Schlifffacetten im Eckzahn- und Prämolarenbereich links. Wo die Zähne aufeinanderreiben ist hier gut zu sehen:
Der Patient hat bereits verschiedene Therapien, unter anderem zwei Schienen, hinter sich. Der Erfolg war nicht anhaltend. Wir haben vorgeschlagen zunächst probatorisch mit Komposit eine Eckzahnführung links aufzubauen. Sollte sich das bewähren und das Komposit schnell abgerieben sein, kann man die Eckzahnführung in attritionsbeständigerer Vollkeramik herstellen und ankleben. Die von mir geplanten Maßnahmen sind rein additiv und vollständig reversibel. Alio loco wurde bereits rechts „eingeschliffen“ und es wurde eine nur im Seitenzahnbereich abgestützte Wasserkissenschiene hergestellt.
Kronenwurzelfraktur an oberem Schneidezahn
Der Patient stellte sich als Neuaufnahme vor. Der Zahn 21 zeigt einen ausgedehnten Kunststoffaufbau palatinal und eine Metallschraube als Radixanker. Die Schmelzlamelle zur Lippe hin ist angebrochen.
Das Ausgangsröntgen zeigt die Metallschraube, die offenbar nicht richtig in den Kanal gedreht wurde, sodass ein großer Teil des vorgebohrten Wurzelkanals leer blieb.
Wir haben den Schraubenaufbau entfernt:
Dannach wurden alle alten Kunststoffreste entfernt und ein FRC Postec Plus Kompositstift geklebt, der den ganzen vorpräparierten Raum des Wurzelkanals zur Retention nutzt:
Danach wurde der Kronenstumpf ganz normal präpariert zur Aufnahme einer e.max Press Vollkeramikkrone in der nächsten Sitzung:























