Keramikteilkronen das Tages an den Zähnen 27 und 18 (Weisheitszahn)
Keramikteilkronen aus e.max Press nach Abnahme des Kofferdams, Zahn 27:

Keramikteilkrone am Weisheitszahn 18:

Keramikteilkronen aus e.max Press nach Abnahme des Kofferdams, Zahn 27:

Keramikteilkrone am Weisheitszahn 18:

Suchbild: wo ist die dentinadhäsive Frontzahnrestauration?

Das Ergebnis, die Zähne sind durch das Austrocknen unter Kofferdam noch etwas heller, werden aber wieder so dunkel wie vorher, wenn sie feucht sind:

Der Ausgangsbefund zeigt den Zahn frakturiert. Die Belichtung ist genau so wie bei dem obigen Bild, man kann das an Farbe und Helligkeit des Zahnfleischs ganz gut erkennen. Beim Foto oben sind die Zähe durch das Austrocknen unter Kofferdam, wie schon bemerkt, so schön hell:

Röntgenbefund:

Aufgebohrt, die Schmelzlamelle wird später noch vorsichtig entfernt und dient zum Schutz des Nachbarzahnes, damit dieser beim Bohren keine „Delle“ bekommt.

Versorgung des Zahnes mit minimalinvasiver Kompositrestauration und Versiegelung der Fissuren:

Patient stellte sich mit Schmerzen beim Zähnebürsten der Kaufläche vor. Nach Schmerzfragebogen und Schmerzanamnese (Gespräch), ergab die körperliche Untersuchung freiliegendes Dentin an der mesiobuccalen Höckerspitze Zahn 36. Wir haben die Höckerspitze mit Komposit wiederhergestellt und die Fissurenversiegelung ergänzt.
Ausgangsbefund im Foto:

Behandlung mit Komposit und Fissurenversiegelung unter Kofferdam:

Ein sehr schönes Instrument zum Herstellen strammer Kontakte zwischen Kompositrestaurationen und den benachbarten Zähnen ist Optra Contact von Vivadent. Mit dem Instrument drückt man eine Schicht der Kompositmasse, zusammen mit einer Stahlmatrize, gegen den angrenzenden Zahn. Durch die Gabelung des Instrumentes bildet sich ein Steg aus, der die Matrize nach dem Aushärten des Komposits weiter fest gegen den Nachbarzahn drückt. In Kombination mit anderen Kunstgriffen ergeben sich stramme Zahnzwischenraumkontakte und den Patienten bleibt es erspart, dass sich Speisereste wegen fehlender oder zu schwacher Kontakte zwischen die Zähne pressen.

Hier sieht man den ausgebildeten „Steg“ nach der Lichthärtung. Später wird dann die Randleiste ausmodelliert und die Restauration vervollständigt (Mehrschichttechnik). Das haben wir hier nicht mehr gezeigt.

Bei sehr schmalen Kavitäten passt auch das kleine Optra Contact nicht mehr. In diesen Fällen nehmen wir eine zahnärztliche Pinzette. Weitere Kniffe zum strammen Approximalkontakt sind:
Mit dem Instrument Optra Contact erhält man nicht nur starke Kontakte, sondern die Kontaktflächen sind auch breit und die Position der Kontaktfläche ist kauflächenwärts möglich, rutscht also nicht zu weit nach unten.
In der, ansonsten sehr unterhaltsamen, Adhäsiv-Fibel von Roland Frankenberger wird das Instrument, Optra Contakt, oder eine vergleichbare Technik mit einer Pinzette oder einem anderen Instrument bedauerlicherweise nicht erwähnt (1).
Referenzen: