Das mock-up, auf Deutsch Attrappe, wurde zunächst von der Industrie verwendet, um an Modellen mit geringem Kostenaufwand bestimmte Eigenschaften und Funktionen zu prüfen und zu entwickeln.

Die Zahnheilkunde verwendet das mock-up, um eine genauere Vorstellung zu erarbeiten, wie das Behandlungsziel für den Patienten, den Zahnarzt und den Zahntechniker gestaltet sein sollte und wie der Weg dorthin sinnvollerweise verlaufen würde.

Die Attrappen simulieren das Behandlungsresultat, sind aber billig, schnell herzustellen und leicht zu verändern. Anwendungen finden sich vor allem bei ästhetischen Einriffen und funktionellen Veränderungen.

Der Patient und sein soziales Umfeld können sich mit Hilfe eines ästhetischen mock-up eher darüber verständigen, ob und wie das Aussehen der Zähne verbessert werden kann und soll. Und der Patient kann sich überlegen, ob das angestrebte Resultat den Aufwand an Mühe, Zeit und Geld rechtfertigt.

Das mock-up ist eine Form der Simulation, des Planspiels, des „so tun als ob“.

Diesen Samstag habe ich im Vogel Convention Center, Würzburg, eine ganztägige Fortbildungsveranstaltung besucht, bei der von verschiedenen Referenten unter anderem das Thema der Attrappen (mock-up) in der ästhetischen Zahnheilkunde besprochen wurde.

Referenzen:

  1. Seite „Mock-up“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 24. Oktober 2009, 12:13 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Mock-up&oldid=65952013 (Abgerufen: 1. November 2009, 08:10 UTC)
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