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Revision einer insuffizienten Wurzelkanalbehandlung

Die Patientin stellte sich mit pochenden Schmerzen an Zahn 12 vor. Der Zahn war klopfempfindlich und das Röntgenbild zeigt eine zu kurze Wurzelkanalfüllung und einen konfektionierten Schraubenaufbau.

Ausgangsröntgenbild:

Endorevision-12-Ausgangsroentgen

Wir haben die alte Vollkeramikkrone (alio loco) entfernt und den Schraubenaufbau gelockert und rausgedreht. Im Anschluss wurde die alte Wurzelkanalfüllung entfernt und das Kanalsystem mit Profile NiTi-Feilen und Dentaport ZX von Morita vollständig aufbereitet und bis zum Apex gefüllt. Wir haben an die Stelle des Schraubenaufbaues einen flexiblen, zahnfarbenen Postec Stift mit Multilink Automix eingeklebt.

Kontrollröntgen der Wurzelkanalfüllung und des glasfaserverstärkten Kompositstiftes:

Endorevision-12-WF

Endorevision an drei Zähnen

Da der Patient eine längere Anreise hat, wurden in einer Sitzung die Wurzelkanalbehandlungen an drei Zähnen revidiert.

Zahn 37 zeigte an der mesilen Wurzel zu kurze Wurzelkanalfüllungen und an beiden Wurzelspitzen eine entzündliche Knochenauflösung:

Endorev-37-2

Wir haben die Behandlung revidiert und alle Kanäle gereinigt, desinfiziert und vollständig gefüllt:

Endorev-37-WF-

Zahn 18 zeigte apikal in der mesiobuccalen Wurzel ein abgebrochenes Instrument. Die Wurzelkanalfüllungen sind unter anderem an Zahn 16 insuffizient:

Endorev-18-16

Hier ist das Kontrollröntgen nach Durchführung der Endorevision an Zahn 18. Das abgebrochene Instrument konnte nicht entfernt werden, wurde aber steril in die Wurzelkanalfüllung integriert. Die Prognose des Zahnes ist jetzt günstig.

Endorev-18-WF

Hier das Röntgen der Wurzelkanalfüllungen nach der Revision der endodontischen Behandlung an Zahn 16:

Endorev-16-WF

Man sieht im Röntgen schön die beiden mesiobuccalen Wurzelkanalfüllungen mb1 und mb2. Zusätzlich zu mb1, mb2, db und p, ist noch eine „fünfte“ Kanalfüllung sichtbar. Es handelt sich dabei um den mit Sealer (AH Plus) zugelaufenen Fistelgang nach buccal.

Endorevision des Tages

Der Patient hatte Schmerzen an Zahn 46. Im Röntgenbild sieht man zu kurze und inhomogene Wurzelkanalfüllungen. Periapikal, im Bereich der beiden Wurzelspitzen, besteht eine entzündliche Knochenauflösung – dunkleres Areal im Röntgenbild.

Endorevision-46-OPG-

Wir haben alle vier Kanäle des Zahnes unter aseptischen Bedingungen desinfiziert, aufbereitet und homogen bis zur apikalen Konstriktion („Wurzelspitze“) gefüllt:

Endorevision-46-WF-

Der Zahn wird mit einer neuen Vollkeramikkrone versorgt. Die Prognose ist jetzt günstiger.

Kronen-, Wurzelfraktur als Notfallaufnahme

Die Patientin stellte sich als Neuaufnahme mit akuten Schmerzen an Zahn 27 vor.

Die klinische und röntgenologische Untersuchung ergaben einen teilweisen Füllungsverlust und eine Kronenwandfraktur, die bis in das cervicale Wurzeldrittel reichte.

Ausgangsbild:

Kronenfraktur-a

Schon allein durch den Luftbläser kann das buccale Fragment zur Seite bewegt werden:

Kronenfraktur

Der Zahn ist avital und zeigt im Röntgenbild Wurzelkanalfüllungen. Wir haben das lose Fragment unter örtlicher Betäubung entfernt und die scharfen Kanten geglättet. Im weiteren Verlauf sollte die Wurzelkanalbehandlung revidiert werden und der Zahn sollte mechanisch stabil mit einer Teilkrone (e.max Press) versorgt werden.

Revision einer Wurzelkanalbehandlung (Endorevision)

Der Zahn war über Jahre nach einer Wurzelkanalbehandlung, alio loco, nicht hinreichend dicht mit einer Plastikfüllung versorgt (coronal leakage).

Hier sieht man das Ausgangsröntgenbild als Ausschnitt einer Panoramaschichtaufnahme:

Endo-26-OPG-

Wir konnten einen zweiten mesiobuccalen Kanal aufbereiten und füllen. Im Foto zeigt die Sonde auf den Kanaleingang des mb 2:

mb2-a

Der Kanaleingang mb 2 nach der Aufbereitung der  Kanalsysteme:

mb2-b

Hier das Kontrollröntgenbild nach Abschluss der Wurzelkanalbehandlung:

Endo-26-

Der Zahn wird in der nächsten Sitzung mit einer Keramikteilkrone versorgt. Die Prognose ist jetzt günstiger.