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Probemodellation im Mund der Patientin

Die Patientin, Mitte Zwanzig, stellte sich mit einem frontal offenen Biss vor. Nachdem eine kieferorthopädische und kieferchirurgische Tharapie abgelehnt wurde, soll die Situation funktionell und ästhetisch mit Keramikteilkronen / Veneers der oberen und unteren Schneidezähne verbessert werden.

Zur Probe wurde von uns im Mund der Patientin mit Komposit ohne zu kleben eine flüchtige Modellation der angestrebten Formveränderungen durchgeführt. Die beiden linken unteren Schneidezähne wurden nicht zur Probe aufgebaut, sollen aber auch bei der entgültigen Versorgung korrigiert werden. Es ist nach der Probemodellation (Mock-up) anzunehmen, dass weitgehend auf ein Beschleifen der Zähne verzichtet werden kann (No-Prep-Teilkronen).

Probemodellation von 6 der 8 Schneidezähne, die linken beiden unteren Schneidezähne wurden nicht verändert, sollen aber später auch versorgt werden:

Mockup-3

Nur die rechten Schneidezähne im Ober- und Unterkiefer flüchtig mit Komposit Probe- oder Entwurfsmodelliert (Mock-up):

mockup-4

Ausgangsbefund mit skelettal offenem Biss in der Front:

Ausgangsbefund-1

Hier noch einmal der Mock-up:

mockup-5

Die Prognose für die endgültige Versorgung mit Keramikteilkronen ist günstig. Der zu erwartende Gewinn an Lebensqualität dürfte nicht unerheblich sein.
Vor der definitiven Behandlung der Schneidezähne möchte die Patientin die Zähne noch aufhellen (home-bleaching).

 

 

Randspalt an Keramikkrone (alio loco)

Die Patientin stellte sich mit Beschwerden an den Zähnen unten links vor. Bei der klinischen Untersuchung verstärkten sich die Beschwerden durch den Luftbläser auf die Zahnhalsregion Zahn 36. Die Krone an Zahn 36 hat einen deutlichen Randspalt.

Randspalt an Vollkeramikkrone Zahn 36:

Randspalt-an-Vollkeramikkrone

Detail:

Randspalt-an-Vollkeramikkrone-Detail

Randspalt sondiert:

Randspalt-an-Vollkeramikkrone-sondiert

Detail:

Randspalt-an-Vollkeramikkrone-sondiert-Detail

Die Krone muss erneuert werden. Neben dem Randspalt zeigt die Krone noch einen anderen Fehler, sie ist zu kurz und deckt dadurch nicht die gesamte beschliffene Fläche ab. Ein nach dem Einsetzen der Krone entstandener keilförmiger Putzdefekt kann ausgeschlossen werden, da ein Teil der Kerbe mit Befestigungskomposit beim Einsetzen der Vollkeramikkrone gefüllt wurde und somit die Kerbe schon zum Zeitpunkt der Eingliederung der Krone vorhanden gewesen sein muss.