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Hier sieht man die beiden Keramikrestaurationen aus e.max Press zur Anprobe unter Kofferdam:

Keramikteilkronen-15-16-Anprobe

Das nächste Foto zeigt die Arbeiten unmittelbar nach dem Einkleben mit Variolink II, A1:

Keramikteilkronen-15-16-eingeklebt

Interessant war bei dieser Arbeit die Passfläche der beiden Restaurationen. Hier zeigten sich nach dem regelrechten Ätzen mit 5%iger Flusssäure ungeätzte, dunkel-glänzende Stellen. An diesen glänzenden Stellen wäre eine optimale Klebung nicht möglich. Vermutlich handelt es sich hier um Glasur, die unbeabsichtigt auf die Passflächen gekommen ist.

Wir haben diese Glanzstellen durch das zahntechnische Labor in mehrern Arbeitsgängen entfernen lassen. Am Ende konnte die gesamte Passfläche geätzt und damit aufgerauht werden. Ein optimaler Klebeverbund ist dadurch möglich.

Glasur auf Passfläche nach Anätzen Nr. 1:

Glasur-auf-Passflaeche-1

Glasur auf Passfläche nach Anätzen – 2. Arbeitsgang:

Glasur-auf-Passflaeche-2

Glasur auf Passfläche nach Anätzen – 3. Arbeitsgang:

Glasur-auf-Passflaeche-3

Letztlich sollte die gesamte Passfläche milchig weiß und rauh sein. Die dunkleren Glanzstellen mussten vollständig beseitigt werden. Danach ist ein Einsetzen lege artis möglich.