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Ein sehr schönes Instrument zum Herstellen strammer Kontakte zwischen Kompositrestaurationen und den benachbarten Zähnen ist Optra Contact von Vivadent. Mit dem Instrument drückt man eine Schicht der Kompositmasse, zusammen mit einer Stahlmatrize, gegen den angrenzenden Zahn. Durch die Gabelung des Instrumentes bildet sich ein Steg aus, der die Matrize nach dem Aushärten des Komposits weiter fest gegen den Nachbarzahn drückt. In Kombination mit anderen Kunstgriffen ergeben sich stramme Zahnzwischenraumkontakte und den Patienten bleibt es erspart, dass sich Speisereste wegen fehlender oder zu schwacher Kontakte zwischen die Zähne pressen.

komposit, Zahnzwischenraumkontakt, strammer Approximalkontakt, Optra Contact

Hier sieht man den ausgebildeten „Steg“ nach der Lichthärtung. Später wird dann die Randleiste ausmodelliert und die Restauration vervollständigt (Mehrschichttechnik). Das haben wir hier nicht mehr gezeigt.

Komposit, Optra Contact, Approximalkontakt

Bei sehr schmalen Kavitäten passt auch das kleine Optra Contact nicht mehr. In diesen Fällen nehmen wir eine zahnärztliche Pinzette. Weitere Kniffe zum strammen Approximalkontakt sind:

  • dünne Stahlmatrizen oder sogar nur Teilmatrizen
  • trockene, keine nassen, Holzkeile

Mit dem Instrument Optra Contact erhält man nicht nur starke Kontakte, sondern die Kontaktflächen sind auch breit und die Position der Kontaktfläche ist kauflächenwärts möglich, rutscht also nicht zu weit nach unten.

In der, ansonsten sehr unterhaltsamen, Adhäsiv-Fibel von Roland Frankenberger wird das Instrument, Optra Contakt, oder eine vergleichbare Technik mit einer Pinzette oder einem anderen Instrument bedauerlicherweise nicht erwähnt (1).

Referenzen:

  1. Frankenberger, R. (2008). Adhäsiv-Fibel. Adhäsive Zahnmedizin – Wege zum klinischen Erfolg, Spitta.
  2. Produktinformation zu Optra Contact von Vivadent